BMW Sailing Cup: Weltweit größte Amateur-Regattaserie macht Station am Barleber See
Der BMW Sailing Cup setzt 2010 die Segel für die fünfte Saison. Segler aus aller Welt messen ihre Kräfte bei der größten internationalen Regattaserie für Amateure. In Deutschland stehen in diesem Jahr 17 regionale Qualifikationsregatten mit rund 1.500 Teilnehmern und das Deutschlandfinale auf dem Programm. Dabei macht der Regatta-Circuit am Wochenende 7./8.August auch wieder am Barleber See /Magdeburg Station. Im Frühjahr 2011 wird dann die beste deutsche Crew beim Weltfinale auf die Nationenvertreter aus Hongkong, Italien, Neuseeland, Portugal und Spanien treffen. „Als wir das BMW Yachtsport-Engagement auf den Amateurbereich erweitert hatten, startete der BMW Sailing Cup in Deutschland mit sechs Regatten", sagt Carola Erlewein, Leiterin Events, Ausstellungen und Sportmarketing BMW Deutschland. „In der nun fünften Saison werden wir mit 17 Qualifikationsregatten alleine in Deutschland den Erfolg dieser herausfordernden Regattaserie für ambitionierte Freizeitsegler fortsetzen und dabei rund 2 Millionen Besucher begrüßen.“ Gastgeber eines jeden Sailing Cup ist ein Autohaus oder eine Niederlassung der Autobauer. Bei den Regattawochenenden kommen jeweils J80 Segelboote zum Einsatz. Das Kielboot ist acht Meter lang und vereint die Fähigkeit zu sportlichem Regattasegeln mit einfacher Bedienbarkeit. Das Interesse an den Regatten überstieg in der Vergangenheit die Teilnehmerplätze. Um daher noch mehr Seglern das Erlebnis des Cups zu ermöglichen, wurden zur Saison 2010 einige Neuerungen eingeführt. So steigt die maximale Teilnehmerzahl auf 90 Segler (18 Fünfer-Teams). Bislang hatten die Crews in Deutschland nur aus vier Personen bestanden. Vorteil: Beim Weltfinale wird traditionell mit Fünfer-Crews gesegelt, so dass sich die deutschen Vertreter beim Höhepunkt der Regattaserie bestens eingespielt präsentieren können. Die Zahl der in den Wettfahrten startenden Boote wird durchgängig auf sechs erhöht, so dass die Regatta an zwei Tagen (Samstag und Sonntag) durchgeführt werden kann. Es zählt zu den besonderen Reizen des Cups, dass die Anmeldung nur als Einzelperson (und nicht als Team) möglich ist. Alle Teilnehmer werden zu 18 gleichstarken Crews zusammengestellt. Es gilt, sich auf den Segelbooten schnell einzuspielen. Die Wettfahrten sind „Fleet Races“ – alle Boote starten gleichzeitig – und werden auf einem in Windrichtung gesetzten „Up and Down-Kurs“ ausgetragen. Regelverstöße werden unverzüglich von Schiedsrichtern auf dem Wasser geahndet. Ein Segelexperte kommentiert die Wettfahrten vor Ort, so dass auch die Zuschauer keine Manöver oder Positionswechsel auf dem Wasser verpassen – und die taktischen sowie seglerischen Feinheiten dazu erläutert bekommen. Ein durchdachter Regattamodus garantiert allen Crew zahlreiche Wettfahrten an beiden Tagen, denn kein Team scheidet frühzeitig aus. In Deutschland fiel in diesem Jahr der erste Startschuss in Leipzig (1./ 2. Mai). Nächste Stationen waren Hamburg (8./ 9.5.), Northeim (15./ 16.5.) und Münster (29./ 30.5.). Am Wochenende 3./ 4.7. macht der Cup auf dem Berliner Wannsee Station, bevor es weiter nach Wismar, Neuruppin und Starnberg geht. Die letzte Qualifikationsregatta vor dem Deutschlandfinale wird am 25. und 26. September wiederum auf dem Berliner Wannsee stattfinden.
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Foto: Bei der Ziehung des Hauptpreises auf der Bühne in Halle 2, © MVGM / Müncheberg
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